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4 peinliche Fehler, die du beim Studenten-Recruiting unbedingt vermeiden solltest

Junger Student in der Bibliothek.jpg

Viele Unternehmen plagen Nachwuchssorgen. Dabei sind sie nicht selten selbst daran schuld, dass die Top-Talente ihre Stirn in Falten legen und lieber zur Konkurrenz gehen. Wenn das passiert, liegt das in den seltensten Fällen allein am Geld, sondern an, vorsichtig formuliert, ungeschicktem Recruiting. In unserer Übersicht zeigen wir dir vier Fehler, die im professionellen Hochschulmarketing nichts zu suchen haben.

Fehler #1: Auf einmalige Aktionen setzen

Wer sich nur ein- oder zweimal im Jahr an den Universitäten und Fachhochschulen blicken lässt, geht schnell unter und wird Studenten kaum erreichen. Die Präsenz auf Karrieremessen oder bei Events für Berufsstarter ist zwar wichtig und gehört auf jeden Fall zum Pflichtprogramm im Portfolio für das Studenten-Recruiting. Aber: Wichtiger als einmalige Aktionen sind mittel- und langfristige Kooperationen mit Multiplikatoren und Entscheidungsträgern. Das kann zum Beispiel das Career Service Center der jeweiligen Institution sein. Vielversprechend sind auch Stipendienprogramme oder Werkstudententätigkeiten.

Fehler #2: Oberflächliches Personalmarketing

Manche Unternehmen stellen fest, dass sich bei ihnen Uni-Absolventen bewerben, nur um festzustellen, dass die Kombination eigentlich gar nicht passt. Wer solch oberflächliche Bewerbungen erhält, sollte sich einmal selbstkritisch fragen, ob das eigene Personalmarketing vielleicht mindestens ebenso oberflächlich war. Unternehmen sollten nämlich auf Klasse statt auf Masse setzen. Müssen es z. B. alle Unis und FHs im Bundesland sein? Welche Fakultäten kommen überhaupt in Frage? Fehlt es im Unternehmen etwa an kreativen Geisteswissenschaftlern, haben Marketingaktionen für Maschinenbauer denkbar wenig Sinn – und wirken im Zweifelsfall sogar abschreckend auf die eigentliche Zielgruppe!

Fehler #3: Unrealistische Erwartungen wecken

Deine Personalabteilung ärgert sich immer wieder über Bewerberinnen und Bewerber, die im Job-Interview zwar fachlich einen guten Eindruck machen, aber völlig überzogene Gehaltsvorstellungen äußern? Oder die Bewerberinnen und Bewerber träumen von einer Blitzkarriere, die so auf keinen Fall passieren wird? Unternehmen können es sich dann einfach machen und auf eine angeblich allzu verwöhnte Smartphone-Generation schimpfen. Oder sie fragen sich einmal, wie sie selbst dazu beitragen, dass sie die Studenten nicht richtig erreichen. Geht es um harte Daten und Fakten, also Gehälter, Urlaubstage und dergleichen, zeigen sich Unternehmen oftmals erstaunlich schüchtern. Dabei können schon ein wenig mehr Mut und Transparenz dabei helfen, die Erwartungen auf ein gesundes Maß zurückzuschrauben. Die vielen attraktiven Möglichkeiten, die Berufseinsteiger in deinem Unternehmen haben, kannst du ja an anderer Stelle gebührend präsentieren.

Fehler #4: Mit falschen Versprechungen locken

Das Letztgenannte führt uns direkt zu einem absoluten No-Go: Unternehmen dürfen und sollten bei ihrem Studenten-Recruiting zwar für ein positives Image sorgen und die Vorteile herausstellen. Dabei dürfen sie allerdings keinesfalls Versprechen machen, die sie später nicht einhalten können oder – Killer-Kriterium – die sich per einfacher Internetrecherche als falsch oder gar gelogen entpuppen. Solche Aktionen holen Unternehmen wie ein Boomerang ein und können für ein nachhaltig beschädigtes Firmenimage sorgen. Denk daran: In Zeiten rasend schneller sozialer Netzwerke ist ein Shitstorm schwer wieder gut zu machen. Das wirksamste Mittel dagegen: transparent, authentisch, offen und glaubwürdig kommunizieren – und zwar nicht nur beim Personalmarketing, sondern auf allen Ebenen.

Du findest, in Sachen Studenten-Recruiting ist bei dir noch viel Luft nach oben? Lade dir einfach unsere Tipps herunter und profitiere von den Aussagen der Studenten.

Thomas Kruggel

Strategie, Konzeption und Umsetzung: Thomas weiß stets wo genau der Schuh drückt. Als Spezialist im Content Marketing fällt ihm das Schreiben von Texten leicht. Als studierter Ökonom sind Test, Statistiken und Zahlen sein täglich Brot. Daher erinnert er sich noch penibel genau an die Kosten seiner ersten Bravo Ausgabe.

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