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Mit emotionaler Werbung im Gedächtnis bleiben: So begeisterst du Studenten von deinem Unternehmen

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Werbung nervt. Meistens. Allzu oft werden wir im Alltag mit Verkaufsanreizen, Produktinformationen und Werbebotschaften nur so überschüttet. Was also tun? Um ihr Image entscheidend zu fördern und bei ihrer Zielgruppe zu punkten, nutzen Unternehmen immer mehr Emotionen als Element für Kampagnen – insbesondere bei Studenten. Denn sie stehen allgemein Werbung nachweislich offener gegenüber als andere Käuferschichten. Heute zeigen wir dir, welche Dinge du bei deinem Early Branding beachten solltest und wie du bestimmte emotionale Reize innerhalb deines Hochschulmarketing ansprichst.

Was ist emotionale Werbung?

Gefühle treffen uns oft mitten ins Herz – bewusst oder unbewusst. Sie beeinflussen unsere Stimmung, unsere Entscheidungen und können auch unsere ganz grundsätzliche Haltung zu bestimmten Dingen ändern. Diesen Zusammenhang machen sich viele Werbetreibende und Unternehmen zunutze. Emotionale Werbung macht uns manchmal nachdenklich oder gar traurig, meist bringt sie uns zum Lachen und entlässt uns mit einem zufriedenen Gefühl. Und das dank der beworbenen Marke oder des Produkts.

Diese Effekte sind nicht wirklich neu, weder in der Werbebranche noch im Hochschulmarketing. Doch leider vergeben etliche Unternehmen hier vielversprechendes Potenzial. Meinungsforscher der Agentur Kantar Millward Brown fanden kürzlich in ihrer Studie „Make a Lasting Impression“ heraus, dass lediglich 15 Prozent aller Werbemittel (TV-Spots, Social-Media-Advertising oder Print-Anzeigen) die Emotionen ihrer Zielgruppen ganz bewusst ansprechen. Die übrigen Werbebotschaften wurden von den Meinungsforschern als zu sachlich und zu komplex bewertet. 

Emotionale Ansätze lassen Werbung nicht wie Werbung wirken – sei es in Anzeigen, Blog-Artikeln oder Spots. Sie sind ein wesentlicher Garant erfolgreicher On- oder Offline-Kampagnen und sollten auch innerhalb deiner Early-Branding-Kampagnen nicht fehlen.

Diese Emotionen solltest du in deinem Studentenmarketing ansprechen

Fakt ist: Menschen lassen sich zunächst von ihren Emotionen leiten. Werden die Gefühle Glück, Wärme, Trauer, Angst oder Erotik des Kunden angesprochen, entsteht eine positive Wahrnehmung und er entscheidet sich noch vor jeglicher sachlicher Information für ein Produkt bzw. eine Marke. Der Grund: Emotionen sorgen dafür, dass wir rationale Verkaufsargumente besser verarbeiten und rasch beurteilen können. Eine witzige kreative Werbebotschaft bleibt dem Studenten eher in Erinnerung als eine schlichte Kaufaufforderung mit einem Rabatt und fördert so die Wahrscheinlichkeit sich mit den rationalen Verkaufsargumenten zu beschäftigen.

Zusammengefasst: Werbemaßnahmen, die emotional aufgeladen sind, rufen positive Reaktionen in der Zielgruppe hervor und führen dazu, dass daraus Neukunden werden und im weiteren Verlauf als Markenbotschafter aktiv sind. Daher unser Tipp für dein Unternehmen: Leg innerhalb deines Studentenmarketing den Fokus auf emotionale Botschaften, ganz gleich, ob in Anzeigen, TV-Spots oder Text via Storytelling. So steigerst du deinen Bekanntheitsgrad und stärkst deine Marke nachhaltig. Wichtig ist dabei, die Bedürfnisse der Studenten direkt anzusprechen. Mögliche Emotionen, wie Humor, Erotik oder Angst bzw. Trauer, solltest du innerhalb deiner Markenkommunikation in Erwägung ziehen.

Beispiele für emotionale Werbung

  • Humorvolle Werbung



Dieser Spot der Media Entrepreneurs in Zusammenarbeit mit der Axel Springer AG spielt wunderbar mit einer Portion Selbstironie im Recruiting-Prozess.

 

Ein geringer Wort- und Textanteil bei Printanzeigen stellt bei der allgemeinen Informationsüberflutung einen tollen Kontrast dar.

  • Erotische bzw. sexuell aufgeladene Werbung


  • Werbung mit dem Fokus Wärme und Empathie

Ein toller Spot der Deutschen Bahn, der das Thema Beziehung in Form von Paar-Interviews emotional auflädt und zum Nachdenken anregt. 
  • Nachdenkliche Werbung, die Trauer und Bestürzung auslöst

     

Dieser bedrückende Spot aus Belgien macht sehr eindringlich auf ein wichtiges Thema aufmerksam. Das Gefühl der Angst schafft hier eine besondere Dringlichkeit, um Autofahrer wachzurütteln. Wichtig bei dieser Art von emotionaler Werbung ist es, gewisse Grenzen einzuhalten, so dass Spots und Anzeigen nicht abschreckend oder verstörend bei der Zielgruppe ankommen.

 


Diese Anzeige macht nachdenklich und zeigt sehr eindrucksvoll, dass das allgemeine Kaufverhalten dringend überdacht werden sollte.

Die hier präsentierten Beispiele zeigen ganz gut, dass es nicht nur nervige und schlechte Anzeigen oder Spots gibt. Gut durchdachte Anzeigen und Spots beziehen Leser und Zuschauer emotional ein, bringen zum Lachen, rühren zu Tränen, begeistern oder reißen einfach mit. Setzt du beim Studentenmarketing auf emotionale Werbung, schließt du Studenten automatisch mit ein. So knüpfst du eine langfristige Bindung zwischen deiner Marke und deiner Zielgruppe – und gewinnst neue Kunden für dein Unternehmen.

Sabrina Bellert

Für das wohlige Gefühl angenehmer Kampagnenbetreuung sorgt Sabrina. Als ehemalige Sprachstudentin macht sie aus Fachchinesisch einen flotten Text, der uns über diverse Themen aufklärt.

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