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Persönlich, kreativ und reichweitenstark: Wie du mit Influencer-Marketing mehr Studenten mitreißt

Influencer-Marketing ist verführerisch. Meinungsstarke Blogger und Trendsetter werden als Werbepartner immer attraktiver für Unternehmen, erreichen sie doch eine große Anzahl an Followern. Anfänglich nur von wenigen Brands aus den Bereichen Food und Lifestyle verfolgt, wird Empfehlungsmarketing mittlerweile auch von kleinen Unternehmen umgesetzt. In diesem Artikel erklären wir, wie du mit Influencern Studenten gewinnst und es bereits im Early Branding nutzen kannst.

Mit Glaubwürdigkeit und Authentizität ins Kundenherz

Vor einiger Zeit ging es Unternehmen noch darum, durch Influencer-Marketing vor allem Jugendliche zu erreichen und schnelle Gewinne zu erzielen. Doch mittlerweile schließen immer mehr Unternehmen langfristige Kooperationen mit Bloggern, YouTubern, Instagrammern und Twitterern. Laut einer Studie der Agentur der Territory Webguerillas unterstellen 57 Prozent aller befragten Marketing-Entscheider dieser Teildisziplin die höchste Glaubwürdigkeit – gefolgt von der Öffentlichkeitsarbeit (54 Prozent) und dem Content-Marketing (50 Prozent).

Aber was genau macht einen guten Influencer aus?

Auch das verrät die Studie: Einflussreiche Influencer strahlen eine gewisse soziale Autorität aus. Sie sind konsistent in ihren Aussagen und stellen ein qualitativ hochwertiges Netzwerk. Ebenso identifizieren sie sich stark mit Marken, denen sie in den sozialen Netzwerken folgen. Sie beraten gern und vor allem kompetent ihre Fans und Follower, filtern nur relevante Inhalte und nehmen oft eine nicht-werbliche, eigene Haltung zu Themen ein. Aus diesen Gründen werden ihre Empfehlungen als authentisch und vertrauenswürdig betrachtet und von ihrem Netzwerk viral verbreitet.

Besonders im Early Branding ist dies attraktiv. Eine rechtzeitig geschlossene Kooperation kann daher im Rahmen deines Hochschulmarketings für eine kontinuierlich anwachsende Fanbase unter den Studenten sorgen.

Gute Influencer, schlechte Influencer

Authentizität, Nachhaltigkeit und Glaubwürdigkeit: Das sind die drei Faktoren, die du bei der Wahl eines Influencer beachten solltest. Denn bloße Reichweite ist wenig zielführend, wenn die Vertrauensbasis fehlt. Sei dir bewusst, dass viele Influencer durch verschiedene Tools und Bots automatisiert im Minutentakt etlichen (auch zweifelhaften) Profils und Accounts folgen, Follower kaufen und somit ihr Netzwerk vergrößern können.

Stelle also eher die Frage, wofür sich ein Influencer einsetzt und welche Ideale und Werte er in Social Media nach außen trägt. Analysiere seine Kanäle und seine Videos genau. So kannst du erste Hintergrundinfos für eine mögliche Kooperation zusammentragen.

Auch über die Reichweite solltest du genau nachdenken. Für einen internationalen Sportartikel-Hersteller können 500 Follower recht wenig erscheinen, für einen lokalen Buchhändler sind diese jedoch relevant.

Ob Agentur oder Influencer-Tool: Nur die passenden Influencer führen zum Erfolg

Um auf den digitalen Marktplätzen die am besten geeigneten Influencer aufzuspüren, gibt es verschiedene Wege. Neben Agenturen, die sich auf die Recherche passgenauer Kooperationen spezialisiert haben, können dich Suchmaschinen und Tools wie Exomatch oder InfluencerDB bei der Suche unterstützen. Diese Bots kannst du nach Interaktionsrate, durchschnittlicher Anzahl an Kommentaren pro Post bzw. Tweet sowie nach beliebten Hashtags und markierten Orten filtern.

Die Gefahr, mit Influencer-Marketing beliebig zu werden, ist schon jetzt in den sozialen Netzwerken erkennbar. Nur, wo sich Wertvorstellungen zwischen Marken und Influencern berühren, kann eine erfolgreiche und langfristige Zusammenarbeit entstehen. Im Moment ist ein Trend sichtbar, bei dem bereits reichweitenstarke Influencer immer mehr Follower generieren. Dies bedeutet gleichzeitig, dass eine gewisse Austauschbarkeit zu erkennen ist. Content, Relevanz und thematische Tiefe mancher digitaler Profile sind oft nicht mehr zu unterscheiden.

Influencer im Studentenbereich

Da du jetzt alles Relevante rund um das Thema Influencer-Marketing kennen gelernt hast wollen wir den Praxisbezug nicht verlieren und stellen dir drei Influencer vor, die einen enormen Einfluss vor allem auf Studenten haben.

Dabei gehen wir kurz auf Daniel Jung den „Digitalen Bildungsvisionär“, Mirko Drotschmann alias „MrWissen2go“ und Toni Mahfud den absoluten allround Social Media-Star ein.

Kaum ein Student kommt um die Mathematik Videos von Daniel Jung herum. Durch seinen YouTube Channel begleitet der Online-Lehrer Massenhaft Schüler und Studenten auf ihrem Bildungsweg und bietet ihnen dabei nahezu unbegrenzte Möglichkeiten Wissen ganz simpel zu konsumieren.

Hierbei verfolgt er das Ziel das Bildungssystem zu revolutionieren und dieses an die Social Media Plattformen anzupassen.

Ebenfalls im Bereich der Online-Bildung ist Mirko Drotschmann, mit über einer halben Million YouTube Abbonenten, auf seinem Kanal: „MrWissen2go“ eine Berühmtheit. Hier werden Woche für Woche informative und unterhaltsame Videos vor allem im Bereich Geschichte veröffentlicht.

Mit über drei Millionen Followern auf Instagram und einer Million Facebook-Fans begeistert der 22-Jährige Toni Mahfud Menschen auf der ganzen Welt dank seiner Kunst UND seines guten Aussehens. Das Ausnahmetalent wurde mit 14 Jahren als Model entdeckt, begann mit 16 Jahren ein Kunststudium und ist heute international so gefragt, dass er sich seine Jobs selber aussuchen kann. Ohne Frage ist Toni Mahfud der einflussreichste, männliche Influencer in Deutschland.

Wie auch in anderen Teildisziplinen des Marketings kommt es auch beim Influencer-Marketing auf Kreativität und Authentizität an. Wird das Produkt und die Marke perfekt in eine persönliche Story eingebettet, entsteht eine emotionale Verbindung zwischen Influencern, Produkt und Studenten.

Thi Nguyen

Schnell wie der Wind flitzt Thi über die Flure des Büros, permanent auf der Suche nach frischem Obst und neuen Themen über Marketinglösungen. Wenn es um das Thema Snapchat Stories geht, könnte Snapchat selbst noch von ihr über die richtige Anwendung lernen.

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